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Liebe Leser:innen, ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, mit zahlreichen Begegnungen, Veranstaltungen, neuen Kooperationspartnern, viele erfolgreiche DorfDialoge und neuen Vernetzungen. Wir möchten uns herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie unser Jahr auf die eine oder andere Weise spannend gemacht und uns begleitet haben. Wir freuen uns, Sie auch im nächsten Jahr auf der Grünen Woche, dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung, unserer Online-Veranstaltung zu den Finanzierungsalternativen in der ländlichen Entwicklung am 08. Januar oder bei vielen anderen Möglichkeiten wiederzutreffen, uns mit Ihnen zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam den ländlichen Raum ein bisschen lebenswerter zu machen. Wir wünschen Ihnen eine entspannte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Und nun: Viel Spaß beim Lesen des Newsletters! Für weitere Einblicke in unsere Arbeit schauen Sie doch auch gerne einmal hier vorbei. Herzliche Grüße vom Team des Forums ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg. Josephine Nitschke
Themen Bundesratsausschüsse positionieren sich zum NRPP-Verordnungsvorschlag der KOM Der Bundesrat hat sich in seiner Sitzung am 21.11.2025 mit den Plänen der EU-Kommission (KOM) zur Schaffung eines neuen gemeinsamen Fonds befasst, aus dem die Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne (NRPP) finanziert werden sollen. Aus den Empfehlungen der Ausschüsse für Agrarpolitik und Verbraucherschutz sowie für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geht vor allem eines hervor: Es bestehen grundsätzliche Bedenken gegen die Zusammenführung aller GAP-Mittel in einem gemeinsamen Fonds. Die Ausschüsse warnen, dass so die Konkurrenz um Mittel für den Umwelt-, Biodiversitäts- und Klimaschutz und der Ländlichen Entwicklung auch vor dem Hintergrund zu erwartender Mittelkürzungen verschärft würde. Daher bittet der Bundesrat die Bundesregierung, sich gegenüber der KOM für einen Erhalt der GAP als eigenständige und ausreichend finanzierte Fonds mit der bisherigen 2-Säulen-Struktur einzusetzen. Hier können Sie die Empfehlungen Ausschüsse einsehen. Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ feiert 20-jähriges Jubiläum Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Stephan Nickisch hat heute in Wiesenburg/Mark (Landkreis Potsdam-Mittelmark) der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ zum 20-jährigen Jubiläum gratuliert. Dr. Nickisch bedankte sich bei der Arbeitsgemeinschaft für den unermüdlichen Einsatz, um die dörfliche Baukultur zu bewahren und weiterzuentwickeln und diese für Besucherinnen und Besucher erlebbar zu machen. Ende 2005 hatten Dörfer mit geschichtlich bedeutsamen Dorfkernen in Brandenburg die landesweite Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ gegründet. Die Schirmherrschaft haben seitdem das für ländliche Entwicklung sowie das für Kultur und Denkmalschutz verantwortliche Ministerium. Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier einsehen. Baukulturwettbewerb in drei Biosphärenreservaten - Finale: Neun Preisträger des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin in Eberswalde ausgezeichnet Mit einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin ist am Freitag, den 28.11.2025 der diesjährige Wettbewerb „Baukultur in den Biosphärenreservaten Brandenburgs“ zu Ende gegangen. Der Wettbewerb fand zum zweiten Mal im Rahmen der Vergabe des Nachhaltigkeitspreises des Landes Brandenburg 2025 unter dem Motto „Regionales Bauen für unsere Zukunft“ statt. Alle drei Biosphärenreservate – Flusslandschaft Elbe - Schorfheide Chorin - Spreewald – beteiligen sich daran. Der Staatssekretär im Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) Dr. Stephan Nickisch und die Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) Dr. Ina Bartmann überreichten die Preise an die Gewinner des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde. Hier können Sie die gesamte Pressemitteilung lesen. Naturschutzpreis 2025: Wirtschaftlicher Naturschutz, ein engagiertes Dorf und ein Sonderpreis Potsdam – Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt hat den STATTwerke e.V. aus Kyritz (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) und den Verein Landwehr – Am Bergl aus Golßen (Landkreis Dahme-Spreewald) mit dem Naturschutzpreis des Landes ausgezeichnet. Mit einem Sonderpreis geehrt wurde Ralf Schwarz aus Zossen (Landkreis Teltow-Fläming). Die Auszeichnungen werden von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg vergeben und sind jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Weitere Informationen finden Sie hier.
Ausschreibungen, Wettbewerbe, Förderprogramme Bewerbung für das Stadtlabor 2026 | Frist: 15. Dezember 2025 Der demografische Wandel wird vor Ort in den Kommunen gestaltet. Die Gesellschaft wird immer älter und es braucht innovative Ideen und kreative Strategien, um Antworten auf die drängenden Fragen zu finden. Wir wollen Sie, die Verantwortlichen, dabei unterstützen. Dazu laden wir Sie, Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Gestaltende in den Kommunen, Städten und Landkreisen, zu unserer dreiteiligen Projektreihe „Stadtlabor“ ein. Gemeinsam gehen wir der Frage nach: Wie lässt sich die Stadt demografiefest und altersfreundlich gestalten? Weitere Informationen finden Sie hier. Bewerbungsverfahren für die neunte Landesgartenschau 2032 in Brandenburg gestartet | Frist: 30. Januar 2026 Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt hat am 26. November das Bewerbungsverfahren zur Vergabe der neunten Landesgartenschau 2032 im Land Brandenburg gestartet und ruft Kommunen, die an der Durchführung der Landesgartenschau 2032 interessiert sind, zur Teilnahme auf. Weitere Informationen finden Sie hier. Engagiert für Klimaschutz – Start der Bewerbungsphase des KlimaLabs! Frist: 27. Februar 2026 Das BBE hat die Bewerbungsphase für das KlimaLab im Programm »Engagiert für Klimaschutz« eröffnet. Bis zum 27. Februar 2026 können sich gemeinnützige Organisationen bewerben, die Klimaschutz dauerhaft in ihre Strukturen und ihr Selbstverständnis integrieren möchten. Gefördert werden Vereine, Verbände und Initiativen, die bereits erste Schritte im Klimaschutz unternommen haben und diese nun durch organisatorische Anpassungen – etwa neue Zuständigkeiten, überarbeitete Leitbilder oder strategische Kooperationen – vertiefen möchten. Jedes Vorhaben kann über einen Zeitraum von zwölf Monaten mit bis zu 20.000 Euro unterstützt werden. Neben der finanziellen Förderung erhalten die teilnehmenden Organisationen fachliche Beratung und Wissenstransfer durch das BBE sowie durch externe Expert*innen: Die Stiftung Mercator begleitet das Programm als Fördergeberin und Kooperationspartnerin. Ziel ist die nachhaltige Verankerung von Klimaschutz im zivilgesellschaftlichen Engagement. Weitere Informationen erhalten Sie hier. Neues Landesförderprogramm verbessert Chancen für Schwerbehinderte auf dem Arbeitsmarkt | Frist: Anfang Mai 2026 Das Sozialministerium stärkt die Chancen von Menschen mit Schwerbehinderung auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt. Mit einem neuen Landesprogramm sollen diese Menschen künftig noch stärker dabei unterstützt werden, wenn sie alternativ zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) eine Stelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt antreten möchten oder eine betriebliche Ausbildung beginnen wollen. Gefördert werden mit dem neuen Landesprogramm innovative Modellprojekte, insbesondere von Werkstätten für behinderte Menschen oder anderen Leistungsanbietern in Kooperation mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern. Entsprechende Anträge können ab sofort und voraussichtlich bis Anfang Mai 2026 beim Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Fundstücke Positionspapiere aus Brandenburg, Bund und EU zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU ab 2028 Eine [nicht vollständige] Zusammenfassung einiger Positionspapiere zum Vorschlag des mehrjährigen Finanzrahmens der EU ab 2028 finden Sie hier. Wegweiser für gute Pflege- und Sorgebedingungen in Ostbrandenburg Zum Ende der Laufzeit veröffentlicht der inCAREgio-Projektverbund einen „Wegweiser“, der die aktuelle Lage der Pflege- und Sorgearbeit in Ostbrandenburg beleuchtet und praxisorientierte Handlungsperspektiven formuliert. Die Publikation basiert auf empirischen Erhebungen sowie den Ergebnissen mehrerer Forschungs- und Transferwerkstätten in Märkisch-Oderland und Frankfurt (Oder), an denen Pflegefachkräfte, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Politik und pflegende Angehörige beteiligt waren. Die formulierten Zielthesen und empfohlenen Maßnahmen sind das Ergebnis dieser intensiv geführten Debatten. Der Wegweiser zeigt einerseits, warum Ostbrandenburg von der Pflegekrise besonders betroffen ist. Anderseits formuliert die Publikation fünf zentrale Thesen, wie und weshalb in der Region innovative Wege gegangen werden können, um sie zu bewältigen. Hier gelangen Sie zur Broschüre. Broschüre „Wie eine starke Zivilgesellschaft zu lebenswerten ländlichen Räumen beiträgt. Ein Selbsttest mit Diskussionsfragen und Praxisbeispielen“ Die Broschüre bündelt diese Praxiserfahrungen und zeigt konkrete Ansatzpunkte, wie Kommunen das Miteinander vor Ort aktiv gestalten können und ein guter Nährboden für eine aktive Zivilgesellschaft entsteht. Sie richtet sich an kommunale Mandatsträger*innen, Verwaltungen, Vereine, Initiativen, Unternehmen und regionale Netzwerke. Ein integrierter Selbsttest lädt dazu ein, die eigene Region entlang von fünf Themenfeldern – 1) Begegnungsräume, 2) vertrauensvolle Allianzen, 3) Fähigkeitenaufbau, 4) Kultur des Miteinanders, sowie 5) eine gestaltende Politik und Verwaltung – einzuschätzen und Potenziale und Handlungsfelder sichtbar zu machen. Die Broschüre eignet sich als Reflexions- und Arbeitsheft für Einzelarbeit sowie für kleine Gruppen und unterstützt dabei, Erfahrungen auszutauschen, verschiedene Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsame nächste Schritte zu überlegen. Hier gelangen Sie zu der Publikation. Publikation „Demografische Alterungsprozesse Chancen und Herausforderungen für die Regionalentwicklung“ Langfristig sind Bevölkerungsveränderungen und das demografische Altern sowohl für Länder und Regionen von großer Bedeutung. In den Ländern und Regionen Europas führen die historischen demografischen Trends wie das Beharrungsvermögen demografischer Prozesse und Strukturen fast automatisch zu einem weiteren Bevölkerungsrückgang und einer zunehmenden demografischen Alterung. Die Bedeutung und Auswirkung dieser Prozesse auf die jeweiligen Länder und Regionen hängt stark von deren sozio-ökonomischer Situation, also von deren wirtschaftlicher Stärke oder Schwäche, ab. Die Erfahrung in Deutschland zeigt, dass strukturstarke Regionen meist eine Bevölkerungszunahme und eine relativ jüngere Bevölkerung aufweisen, während die strukturschwachen und oft peripher gelegenen Regionen mit demografischen Schrumpfungsprozessen und einer relativ höheren Intensität der demografischen Alterung konfrontiert sind. Welche Auswirkungen dies auf die Regionalentwicklung hat, können Sie hier nachlesen. Publikation „Engagementförderung und Demokratiestärkung in ländlichen Regionen“ Gesellschaftliche Veränderungen stellen ländliche Regionen vor große Herausforderungen – vom demografischen Wandel über Digitalisierung bis zu Klimaanpassung, demokratischer Teilhabe und rechtsextremistischer Demokratiegefährdung. Zugleich wächst das Bewusstsein, dass diese Transformationen nur mit einer starken, handlungsfähigen Zivilgesellschaft gelingen können. Die ländlichen Räume Deutschlands sind Orte großer Gestaltungskraft und gesellschaftlicher Innovation. Hier entstehen regionale Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Menschen in ländlichen Räumen übernehmen Verantwortung, knüpfen Netzwerke und schaffen neue Formen des Zusammenlebens. Eine moderne Engagementpolitik muss die Potenziale erkennen, fördern und absichern. Sie sollte auf die Bedingungen auf dem Land eingehen, unterschiedliche Engagementformen berücksichtigen und Freiräume schaffen, in denen Zivilgesellschaft unabhängig, kollaborativ und wirksam arbeiten kann. Weitere Informationen erhalten Sie hier. Beitrag „Bürgerräte: Warum sie Parlamente stärken – nicht schwächen“ Das RIFS schreibt „Die Stabsstelle für Bürgerräte im Bundestag wurde aufgelöst. Parlamentspräsidentin Julia Klöckner begründet dies mit dem Argument, Bürgerräte führten zu einem Machtverlust des Parlaments. Am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit kommen wir zu einem anderen Befund: Bürgerräte können gerade dort Orientierung bieten, wo sich politische Entscheidungsprozesse festgefahren haben, weil scheinbar unüberwindbare Gegensätze bestehen. In unserem Forschungsschwerpunkt zu demokratischem Regieren und Handeln haben wir zahlreiche Bürgerratsprozesse begleitet sowie Interviews mit Bürger:innen, Verwaltungsmitarbeitenden und politischen Entscheidungsträger:innen geführt. Wir kommen zu dem Schluss, dass Bürgerräte als beratende, sachorientierte Gremien die Handlungsspielräume politischer Akteure erweitern – und nicht einschränken, wie Frau Klöckner dies suggeriert.“ Hier können Sie weiterlesen. Publikation „Leerstand mit Leben füllen Fördermöglichkeiten im Vergleich“ Leerstände sind ein zunehmendes Problem in der Stadt- und Regionalentwicklung. Die Ursachen sind sehr vielfältig und hängen insbesondere mit demographischen, wirtschaftsstrukturellen oder planerischen Entwicklungen zusammen. Unabhängig davon ist die Wiederbelebung von leerstehenden Objekten oder brachliegenden Flächen häufig mit kostspieligen Sanierungsarbeiten verbunden. Auch die Implementierung tragfähiger Nutzungskonzepte erfordert teils hohe Investitionen, die für die verantwortlichen Akteur*innen nicht ohne Weiteres zu stemmen sind. Insofern spielen Förderprogramme für die Leerstandsaktivierung eine wichtige Rolle; mitunter sind sie sogar essenziell, damit entsprechende Projekte überhaupt umgesetzt werden können. Die Förderlandschaft in diesem Bereich ist jedoch sehr diffus. So gibt es zahlreiche Programme auf Bundes- und Landesebene, die auf eine vorausschauende Innenentwicklung abzielen und somit auch den verantwortungsbewussten Umgang mit Leerstand adressieren. Als Orientierungshilfe geben wir an dieser Stelle einen kompakten Überblick über die wichtigsten Fördermöglichkeiten und deren Charakteristika – mit besonderem Augenmerk auf die ländlichen Räume. Hier gelangen Sie zur Publikation. RPCG diskutiert Prioritäten für die Zeit nach 2027 und lokale Entwicklungsansätze Die Mitglieder der Koordinierungsgruppe für den Pakt für den ländlichen Raum haben am 6. November über den Politikzyklus nach 2027 und die Aktualisierung des EU-Aktionsplans für den ländlichen Raum diskutiert und gemeinsame Maßnahmen zur Stärkung der Stimme des ländlichen Raums festgelegt. Dazu gehörten die Rolle von gemeinschaftsgeführten Ansätzen wie LEADER/CLLD und der Aufbau einer echten Partnerschaft mit Akteuren und -innen aus dem ländlichen Raum in dem nächsten Programmplanungszeitraum. Weitere Informationen erhalten Sie hier. Auch das Rural Pact Policy Lab untersuchte den EU-Haushalt und die EU-Politik nach 2027. Die Teilnehmer und -innen betonten die anhaltende Bedeutung von gemeinschaftsgeführten, ortsbezogenen Ansätzen für die Gestaltung einer wirksamen Politik für den ländlichen Raum. Hier können Sie näheres dazu lesen. Europaweite LAG-Karte Haben Sie schon immer von einer Karte Europas geträumt, auf der die in den einzelnen Mitgliedstaaten aktiven Lokale Aktionsgruppen (LAG) verzeichnet sind? Träumen Sie nicht länger und stöbern Sie in dem neuen LAG-Verzeichnis: Die neue LAG-Karte ist online! Jeder Pin auf der Karte ist mit dem Profil der entsprechenden LAG verlinkt, das alle Informationen über ihre Arbeit, ihre Kontakte und ihre Kooperationsangebote enthält. Weitere Informationen erhalten Sie hier. Ländliche Räume: Innovation braucht mehr Offenheit — neues IRS-Policy Paper veröffentlicht Das Leibniz Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) hat kürzlich ein neues Policy Paper veröffentlicht, das aufzeigt: Ländliche Regionen sind innovationsfreudiger und vielfältiger als oft angenommen. Für Innovationen im ländlichen Raum braucht es Offenheit, die im Paper in fünf Dimensionen betrachtet wird und Handlungsspielräume, die durch Förderstrukturen ermöglicht werden. Damit ländliche Räume von Innovationsförderung profitieren können, müssen die Fördergegenstände möglichst wenig vorgegeben sein und neben Unternehmen und Forschungseinrichtungen auch an Vereine und Kreisverwaltungen adressiert werden, die im ländlichen Raum deutlich weiterverbreitet sind. Das IRS plädiert dafür, Innovationsförderung als Chance für die Etablierung nachhaltiger Wertschöpfung im ländlichen Raum zu verstehen. Gerade dort, wo Infrastruktur und Bevölkerung schwinden, könnten neue Impulse Zukunft und Lebensqualität sichern. Weitere Informationen erhalten Sie hier. Spiel: „SPIELinREGIONEN - Stell dir vor, dein Ort ist lebendig und du bist schuld daran!“ Im SPIELinREGIONEN geht es darum, eine Gemeinde lebendig und lebenswert zu gestalten. Öffentliche Orte werden mit frischen Ideen belebt, Leerstände kreativ umgenutzt und gemeinsame Aktivitäten initiiert, um Begegnung und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Schritt für Schritt entstehen so Projekte wie Feste, Gemeinschaftsgärten oder offene Werkstätten. Ziel ist es, durch kreative, gemeinschaftlich getragene Initiativen eine blühende, aktive Gemeinde aufzubauen. Die Spielerinnen und Spieler sind Teil der Nachbarschaft des ländlichen Raums – zum Beispiel aus Kommunalpolitik, lokalem Gewerbe, Schule oder Vereinswesen – und bringen ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen direkt ins Spiel ein. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Vorgestellt Die Landmaschine: Praxiswissen für Vereine und Engagement Die Plattform »Landmaschine« des Thünen-Instituts für Regionalentwicklung e.V. versteht sich als Such- und Sortiermaschine für Wissen, Projekte und Akteure auf dem Land. Sie bietet zum Beispiel praxisnahe Lösungen für die Beteiligung Jugendlicher, die Steigerung der Attraktivität des ehrenamtlichen Engagements, die Vereinfachung der Kommunikation im Verein und die Zusammenführung unterschiedlicher Akteursgruppen. Anhand erprobter Beispiele aus anderen Regionen lassen sich die dort gelisteten Konzepte direkt auf die eigene Arbeit übertragen. Die Inhalte sind alltagstauglich, leicht zugänglich und für die Umsetzung vor Ort geeignet. Weitere Informationen finden Sie hier.
Veranstaltungen Frisch aus dem Forum und der Heimvolkshochschule 08. Januar 2026 | Online-Werkstattgespräch Ländliche Entwicklung „Finanzierungsalternativen in der ländlichen Entwicklung Brandenburg“ Ziel der Veranstaltung ist es, Akteur:innen der ländlichen Entwicklung in Brandenburg über alternative Förder- und Finanzierungswege außerhalb des EU-Förderprogramms LEADER zu informieren, konkrete Praxisbeispiele zu präsentieren und Hilfen mit auf den Weg zu geben. Die Veranstaltung richtet sich an Akteur:innen der ländlichen Entwicklung in Brandenburg, wie Kommunen, Vereine und Initiativen, Unternehmen im ländlichen Raum, Regionalmanagements und Bürger:innen mit Interesse an ländlicher Entwicklung. Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier. 16.-25. Januar 2026 | Das Forum mit den Brandenburger LEADER-Regionen auf der Grünen Woche 2026 in Berlin Auch 2026 wird das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg wieder gemeinsam mit den Brandenburger LEADER-Regionen, der AG Historischen Dorfkerne, den DorfDialog-Dörfern, der Dorfbewegung und regionalen Partner:innen der ländlichen Entwicklung auf der Grünen Woche 2026 in der Brandenburg-Halle vertreten sein. Kommen Sie uns besuchen, kommen Sie mit uns und Vertreter:innen aus den LEADER-Regionen ins Gespräch und erfahren Sie, was die ländlichen Räume Brandenburgs so besonders macht. Sie finden uns in Halle 21a (Brandenburg-Halle) an Stand 115 auf der Verbändestraße. Die Grüne Woche wird vom 16.-25. Januar 2026 in der Messe Berlin stattfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Aktuelle Informationen zur Brandenburg Halle und der Grünen Woche finden Sie immer hier. 21.-22. Januar 2026 | Das Forum beim 19. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2026 „Land: Raum für Zukunft.“ Praxisnahe Lösungen, Austausch und Vernetzung – das größte Forum für ländliche Räume lädt ein! Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat veranstaltet am 21. und 22. Januar 2026 das 19. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung. Bundesminister Alois Rainer eröffnet das Forum am 21. Januar 2026 um 13:00 Uhr. Unter dem Motto „Land: Raum für Zukunft“ werden wir gemeinsam diskutieren, wie Flächen und Gebäude in ländlichen Regionen klug genutzt, konkurrierende Nutzungsansprüche ausgeglichen sowie Begegnungs- und Kommunikationsräume geschaffen werden können, um unsere Heimat gemeinsam zu gestalten. Wie beeinflussen Kommunen, Zivilgesellschaft und Unternehmen mit Planungsentscheidungen und raumbezogenen Aktivitäten die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Zukunft? Von Energieerzeugung über Nahrungsmittelproduktion und Naherholung bis zu Naturschutz, ausreichend Wohnraum und attraktiven Begegnungsorten – Zielkonflikte sind vielfältig, aber wir zeigen auch viele Lösungsansätze. Sie finden uns im Fachforum 4 „Der Dorfdialog – Ein baukulturelles Format zur gemeinsamen Dorfentwicklung“ am 21.01.2026. Alle Informationen zum Zukunftsforum finden Sie hier. 10. Februar 2026 | Vereinsrecht und Vereinsorganisation II [online] Als Fortsetzung unserer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Dezember wollen wir Themen des Vereinsrechts und der Vereinsorganisation nun vertiefend behandeln. In einer kostenlosen Online-Veranstaltung von 15:30-19:00 Uhr werden wir uns den Themen „Buchhaltungspflichten im Verein, Informationrechte der Mitglieder“, „Kassenführung und Belegverwaltung, insbesondere E-Rechnung“; „Lohnt sich die Gemeinnützigkeit - Übersicht zur Entscheidungshilfe“; und „Wirtschaftliche Betätigung in Vereinen - Nebenzweckprivileg und steuerliche Folgen“ widmen. Es wird außerdem die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen. Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier. Brandenburgweit 15. Januar 2026 | Visionstag Hoher Fläming Unsere Region ist in Bewegung – geprägt von Ideenreichtum, Engagement und dem gemeinsamen Wunsch, unser Lebensumfeld aktiv zu gestalten. In den vergangenen Jahren ist hier viel entstanden: neue Formen des Arbeitens, des Zusammenlebens, des Wirtschaftens. Der ANKERPUNKT HOHER FLÄMING möchte nun gemeinsam mit vielen Partnern einen Schritt weitergehen – mit dem VISIONSTAG HOHER FLÄMING: Wie sieht gutes Leben und Arbeiten im Jahr 2050 aus? Wie können wir Standort-Attraktivität und Lebensqualität steigern? Wie gestalten wir Lösungen für Wohnen, Mobilität, Gesundheit, Schulen und Kitas? Weitere Informationen erhalten Sie hier. 16. Januar 2026 | Praxis-Tour zu Begegnungsorten des Kultus e.V. – konkrete Beispiele & praxiserprobte Ansätze für lebendige Treffpunkte in Brandenburger Dörfern und Kleinstädten Wie entstehen lebendige Begegnungsräume – und wie lassen sie sich dauerhaft betreiben und finanzieren? Auf unserer Bustour durch die Begegnungsorte des Kultus e.V. geben die Verantwortlichen des Vereins einen praxisnahen Einblick in ihre Arbeitsweise. Die Tour führt von Rehfelde über Buckow nach Müncheberg und zeigt unterschiedliche Ansätze, wie Orte für Austausch, gemeinsames Engagement und Zusammenhalt gestaltet werden können. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich in ihrer Kommune einen Begegnungsraum wünschen – Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Zivilgesellschaft, freie Träger und Initiativen. An jedem Ort bleibt ausreichend Zeit für spezifische Fragen zu Aufbau, Betrieb und Finanzierung. Wer danach weiterführende Unterstützung wünscht, kann das Beratungsangebot des Kultus e.V. in Anspruch nehmen, das Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren offensteht. Weitere Informationen erhalten Sie hier. 25. Februar 2026 | Save-the-Date: KBS-Fachgespräch „Frauen im ländlichen Raum – Mit EU-Mitteln Gleichstellung fördern“ | Potsdam und online Im ersten KBS-Fachgespräch 2026 widmen wir dem Thema Gleichstellung und Gender-Mainstreaming der EU-Förderung. Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landes Brandenburg Dr. Uta Kletzing und weiteren Expert*innen aus Wissenschaft und Förderung möchten wir diskutieren, wie Förderstrukturen gestaltet werden müssen, damit alle Geschlechter gleichermaßen profitieren. Weitere Informationen und eine Einladung folgen hier. Bundesweit 14. & 28. Januar 2026 | Engagement junger Menschen im Ländlichen Raum [online] Die hohe Verbundenheit zum Ländlichen Raum zeigt sich auch in der Engagementbereitschaft junger Menschen. Die Ende 2023 veröffentlichte Studie „Jung & Engagiert im Ländlichen Raum“ hat das ehrenamtliche Engagement junger Menschen am Übergang zum Erwachsenenalter untersucht. 45 Prozent der Befragten aus der Oberstufe der allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien haben angegeben, sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich zu engagieren. Dieses Potential ist für Kommunen eine gute Basis und sollte genutzt werden, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu gehen, sie mitzunehmen und ihre Ideen und Wünsche ernst zu nehmen. Was aber hält über die Hälfte der Jugendlichen auf dem Land davon ab, ein Ehrenamt zu übernehmen? Und was motiviert sie, sich zu engagieren? Weitere Informationen finden Sie hier. 29. Januar 2026 | Workshop zur Energiewende für Kommunen [online] Wie kann der Ausbau erneuerbarer Energien in ländlichen Räumen gelingen? Im Rahmen des BULEplus-Forschungsprojekts an der Ruhr-Universität Bochum zur Rolle von Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern und Gemeinderat findet am 29. Januar 2026 von 9:00 bis 13:00 Uhr ein digitaler Workshop statt. Diskutieren Sie mit Menschen aus der Praxis die Projektergebnisse und entwickeln Sie gemeinsam Handlungsempfehlungen für die Kommunalpolitik. Weitere Informationen erhalten Sie hier. 16. März 2026 | Kultur bewegt Land – Im Dialog mit Forschung und Praxis | Würzburg Auf der Konferenz werden die Erkenntnisse aus 22 Projekten der BULEplus-Förderung „Faktor K – Forschung zum Faktor Kultur in ländlichen Räumen“ präsentiert. Mit besonderem Fokus auf praxisnahe Handlungsempfehlungen tauschen sich Forschende, Akteure aus Kunst und Kultur, Politik und Verwaltung über Erfolgsfaktoren und Herausforderungen aus. In interaktiven Dialogräumen werden Erfahrungen geteilt, Ergebnisse der Forschungsarbeiten präsentiert, Perspektiven geöffnet und Impulse für die kulturelle Arbeit vor Ort entwickelt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Stellenausschreibungen Koch (m, w, d) ab 01.01.2026 | Heimvolkshochschule am Seddiner See Die Heimvolkshochschule am Seddiner See ist eine landesrechtlich anerkannte Bildungsstätte im Land Brandenburg. Wir suchen einen Koch (m/w/d), der oder die mit viel Leidenschaft und Kreativität unsere Gäste mit abwechslungsreichen Speisen überraschen kann. Überzeugen Sie uns mit Ihren Kochkünsten. Alle Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie hier. Referent:in Politik (NABU) „Für unser Team Politik & Strategie im Fachbereich Politik in der NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Referent*in Politik & Strategie (m/w/d). Ziel der Stelle: Als Referent*in Politik & Strategie koordinierst Du die politische Arbeit in der NABU-Bundesgeschäftsstelle und stellst sicher, dass sie strategisch ausgerichtet und effizient umgesetzt wird. Dein Ziel ist es, die Qualität der politischen Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Positionen des NABU wirkungsvoll in den politischen Prozess einzubringen. Dabei beweist Du Gespür für die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der Bekämpfung der Natur- und Klimakrise. Weitere Informationen finden Sie hier.
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